Tatort Nikolaus – Gutes tun kann jeder

In Zeiten von Corona war es uns ein wichtiges Anliegen gerade zum Fest der Liebe ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen, das uns als Schule sichtbar daran erinnert, dass wir trotz räumlicher Trennung eine Gemeinschaft sind.

Ein Zeichen, das gerade Menschen, welche durch die strengen Kontakteinschränkungen einsam sind, zeigt: IHR seid in unseren Gedanken präsent, IHR seid nicht allein!

Um unser Vorhaben in die Tat umzusetzen, schlossen wir uns der Aktion des Bonifatiuswerkes an:

„Tat.Ort.Nikolaus – Gutes tun kann jeder“.

Voller Tatendrang war der heilige Nikolaus. Er war da, wo Hilfe gebraucht wurde. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit gehörten zu seinem „Täterprofil“. In diesem Sinne war er als Heiliger für uns und unser Vorhaben das perfekte Vorbild und wir als Schule erhielten die Möglichkeit das Anliegen des heiligen Nikolaus ganz konkret in der heutigen Zeit umzusetzen.

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler im Religions- und Ethikunterricht inhaltlich mit dem Leben und Wirken des heiligen Nikolaus auseinandergesetzt hatten, waren auch sie voller Tatendrang. Überall im Schulhaus wurde gesägt, gehämmert, gemalt, gezeichnet oder ausgeschnitten. Gute Laune und Kreativität durchfluteten eine Vielzahl der Klassen- und Unterrichtsräume.

Während Kinder und Jugendliche der Jahrgangsstufen fünf bis acht im Fach Bildende Kunst Grußkarten mit weihnachtlichen Motiven bastelten, übten sich Neuntklässler im Fach Deutsch im Dichten von Versen und Sprüchen. Andere wiederum erstellten Collagen, Fensterbilder oder gestalteten im Technikunterricht Weihnachtssterne.

Gemeinsam erreichten wir unsere Ziele:

Betrat man in den Adventstagen den Eingangsbereich unserer Schule, machte sich beim Betrachter umgehend vorweihnachtliche Stimmung breit. Hinter einer wunderschön in Großformat gestalteten Krippe leuchtet eine geschmückte Nordmannstanne, im Hintergrund wachte der Stern von Bethlehem und links daneben stand ein übermannshoher Nikolaus. In diesem Bild spiegelte sich unsere Schulgemeinschaft wider, die weit über die Schulzeit der SchülerInnen reicht und durch die Unterstützung ehemaliger SchülerInnen untermauert wird!

Die Weihnachtskarten und allerhand Selbstgebasteltes sollte – ganz im Sinne des heiligen Nikolaus – bedürftigen Menschen zukommen. Im Austausch der Religionslehrer und der SMV hat man sich dafür entschieden, diese „vorweihnachtliche Geste des Mitgefühls“ Bewohnern und Betreuern des Georg-Reinhardt-Hauses zu überreichen. Einerseits ging es darum den Pflegekräften „Danke“ für ihren nimmermüden Einsatz zu sagen, andererseits wollte man aber auch älteren Menschen signalisieren: „Ihr seid in unseren Gedanken präsent, ihr seid nicht allein!“