Berufsorientierung

 

Schülerbetriebspraktikum

Das Schülerbetriebspraktikum ist eingebunden in das Gesamtkonzept der Berufswegeplanung. Es dienst dem Kennenlernen der Berufswelt und soll einen allgemeinen Einblick ins Berufsleben geben. Es ist noch keine Hinführung zu einem bestimmten Beruf.

 

Geltungsbereich

Das Schülerbetriebspraktikum ist gemeinsame Angelegenheit von Schülerinnen und Schülern, Schulleitung, Fachlehrern, Klassenlehrern, Eltern und außerschulischen Partnern.

 

Regelung

Die Schüler der Klasse 8 führen zweimal ein einwöchiges Betriebspraktikum durch. Im Rahmen der ersten Klassenpflegschaftssitzung werden die Eltern über den Ablauf des Betriebspraktikums informiert. Im Zeitraum bis zu den Herbstferien werden die Schüler durch die Klassen- und Fachlehrer über Ziele, Organisation und Verlauf des Betriebspraktikums informiert und über geeignete Praktikumsplätze beraten. Bei der Planung und Gestaltung des Betriebspraktikums arbeiten die Lehrkräfte fächerübergreifend und fächerverbindend. Erstellen der Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf) erfolgt in den Fächern Deutsch und Informatik. Die Schüler suchen sich ihren Praktikumsplatz selbstständig und eigenverantwortlich. Dabei soll je Praktikumswoche ein anderer Beruf oder gleich in einem anderen Betrieb erkundet werden. Das Praktikum kann nicht in einer Schule oder im Betrieb von Eltern, bzw. Verwandten durchgeführt werden. Die Praktukumsstellen sollen nach Möglichkeit in zumutbarer Entferung zum Schul-bzw. Wohnort liegen. Weitere Entfernungen oder benachbartes Ausland (Schweiz, Frankreich) nur auf schriftlichen Antrag (mit Begründung) an den Klassenlehrer / Schulleitung. Eventuell anfallende Fahrtkosten werden nicht erstattet. Je Betrieb arbeitet nur ein Praktikant. In einem großen Betrieb arbeiten höchstens zwei bis drei Praktikanten in unterschiedlichen Abteilungen.

Versicherungsschutz:

Für das Betriebspraktikum besteht Unfallversicherungsschutz. Unfälle müssen dem Unfallversicherungsträger des Betriebes und der Schule angezeigt werden. Für die Schüler wird zu Beginn des Schuljahres eine Haftpflichtversicherung bei der Gemeindeversicherung abgeschlossen.

Ärztliche Untersuchung:

Eine Belehrung durch das Gesundheitsamt liegt für Schüler vor, die im Praktikum mit offenen Lebensmitteln in Berührung kommen (Bestimmungen des Bundesseuchen-gesetzes). Diese wird von der Schule organisiert. Eventuell anfallende Fahrtkosten trägt der Schüler.

Termine:

Praktikum 1 vor den Osterferien

Praktikum 2 vor den Pfingstferien

Zu Schuljahresbeginn werden die genauen Termine für die beiden Praktikumswochen – eventuell in Absprache mit benachbarten Schulen – festgelegt. Die Praktikumsplatzsuche muss bis Anfang Februar abgeschlossen sein. Der genaue Abgabetermin wird im Rahmen des Jahresterminplans festgelegt.

 

Wichtige Regelungen
  • Das Betriebspraktikum ist eine außerunterrichtliche Schulveranstaltung.
  • Die Organisation und die Durchführung liegen im Verantwortungsbereich der Schule.
  • Der Betrieb ist für die organisatorische Durchführung am Praktikumsplatz verantwortlich.
  • Der Betrieb sorgt für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und den Gesundheitsschutz.
  • Die betriebliche Aufsichtspflicht ist Aufgabe des vom Betrieb benannten Mitarbeiters.
  • Die Schüler unterliegen dem Weisungsrecht des Betriebspersonals.
  • Die Schüler sollen für die während des Praktikums geleistete Arbeit keine finanzielle Vergütung erhalten.
  • Versäumnisse (z.B. Krankheit, Beurlaubung) sind vom Schüler umgehend dem Betrieb und der Schule zu melden.
  • Die Arbeitszeit des Schülers beträgt mindestens 6, maximal 8 Stunden täglich.
  • Der Klassenlehrer und / oder die Fachlehrer der Klasse besuchen jeden Schüler mindesten einmal am Praktikumsplatz. Sie verschaffen sich einen direkten Eindruck von der Tätigkeit der Schüler und führen mit den Beteiligten Gespräche.
  • Die Einteilung der Besuche erfolgt durch den Klassenlehrer.
  • Bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten oder Fragen sollte der Betrieb umgehend Kontakt mit der Schule aufnehmen.
  • Bei schweren Verstößen gegen die Betriebsordnung durch Schülerinnen oder Schüler, die eine unmittelbare Weiterbeschäftigung im Betrieb nicht zulassen, sichert die Schule, dass die Schülerin oder der Schüler in der Schule unterrichtlich versorgt wird. Die Erziehungsberechtigten sind über die Entscheidung zu informieren.
  • Über das Betriebspraktikum fertigen die Schüler eine Praktikumsmappe an. Die Praktikumsmappe zählt für das Fach Deutsch und / oder Informatik wie eine Klassenarbeit.