Bildende Kunst (Profilfach)

Fachcurriculum

Als Grundlage dient der Bildungsplan 2016, sowie das Kunst Arbeitsbuch 1 und 2 des Klett Verlags, das eigens für das Profilfach angeschafft wurde und für jeden Schüler und jede Schülerin zur Verfügung steht.

Derzeit besteht noch kein Fachraum für den BK-Unterricht, daher wurden Lerngruppenräume mit Materialschränken ausgestattet. Desweiteren steht ein angrenzender Computerraum z.B. zur Recherche oder für Bildbearbeitungsprogramme zur Verfügung. Die Schüler und Schülerinnen können sich verschiedene Sitzplätze wählen, da runde Tische auf dem Flur und einzelne kleinere Räume um den Lerngruppenraum verteilt sind. Jeder Lerngruppenraum ist mit einer Dokumentenkamera versehen, womit bspw. Ergebnisse präsentiert oder fotografiert werden und Unterrichtsinhalte gut veranschaulicht werden können. Der dreistündige Block ermöglicht Exkursionen und Unterrichtsstunden, in denen bestimmte Bereich vertieft aufgegriffen werden können. Jeder Schüler und jede Schülerin besitzt ein bildnerisches Tagebuch (Skizzenbuch) für bspw. Zeichenübungen und auch prozessbegleitende Beschreibungen.

Klasse 8

Erste Themenfelder nach Bildungsplan und Arbeitsbuch (Klett):

  • Zeichnen („Sehen lernen“ mit vielen Zeichenübungen), Licht, Schatten und Raum
  • Schrift
  • Einzelne Epochen aufgreifen/ Fachsprache
  • Einblicke in künstlerische Arbeitsfelder (werden im Arbeitsbuch vorgestellt), Arbeitsweisen von Künstlern
  • projektorientierte Unterrichtsform (Vorstellung einer Thematik/ Verfahrensweise, Präsentation des Werkes und Reflexion des Prozesses, Entwicklung einer absichtsvolleren Bildaussage) in Einzel- oder Partnerarbeit

Trainieren einer angemessenen Arbeitshaltung (Selbständigkeit) und Vertiefung bereits gelernter Techniken.

Klasse 9

Arbeiten in „Kursen“, die von den einzelnen Kunstlehrern angeboten werden. Darin können weitere Techniken erlernt, vertieft und zielführend angewendet werden.

  • B. Drucktechniken, Architektur, Bewegung (z.B. Lightpainting), Farbtheorie und Wirkung, Komposition und Malerei,
  • projektorientierte Unterrichtsformen (intensivere Erfahrungen, Entwicklung einer absichtsvolleren Bildaussage, Reflexion des Prozesses)
  • Epochen aufgreifen/ Fachsprache
Klasse 10

In der Klassenstufe 10 wird ggf. nach Möglichkeit mit den Schülern in Gruppen der jeweiligen passenden Niveaus gearbeitet, sodass die entsprechende Lerngeschwindigkeit und Informationstiefe sinnvoll begleitet werden kann.

  • Methodische Erschließung exemplarischer Werke
  • Kunstgeschichtliche Kenntnisse vertiefen
  • Schulhalbjahr übergreifende Projekte (z.B. wöchentliche/ tägliche Aufnahme von sich selbst – Verarbeitung zu einem Film; Sammeln von Gegenständen –Collage / Plastik)
  • Produkte herstellen (z.B. Lampen aus Papier – Einbeziehung künstlerischer Arbeitsfelder)
  • Fotografie (analog vs. digital, Bildbearbeitungsprogramm)
  • vorgegebene Thematik mit selbst gewählter Drucktechnik umsetzen
  • vertiefender Kurs „Architektur“ (Einbeziehung der künstlerischen Arbeitsfelder)

 

Leistungsmessung/ Leistungsbewertung

Angelehnt an das Bewertungssystem des Gymnasiums erscheint sinnvoll ein 15 Punkte System einzuführen, mit dem die Leistungen durchgängig in allen Niveaus zu bewerten sind. Bei diesen Kompetenzprofilen ist auf einen Blick ersichtlich, wo die Stärken der einzelnen Schüler und Schülerinnen sind.

Das Schulhaus ist mit fast 180 großen Bilderrahmen ausgestattet, in denen regelmäßig die Bilder gewechselt werden. Dies ist eine große Motivation und Wertschätzung für die Schüler und Schülerinnen.

 

Beitrag 2017

Junge Künstler der Friedrich-Ebert-Schule überzeugen Jury

Bildunterschrift von links: Die Lightpaintings von Dominic Kotysch, Alessia Kanthack, Linus Haas und Selina Bäumle (fehlt auf dem Foto) wurden für die Landesausstellung ausgewählt.

Bei der diesjährigen Schulkunstausstellung in Weil am Rhein im Stapflehus beteiligten sich insgesamt 18 Schulen aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut. Unter dem Thema „Bild-Material-Objekt“ konnte die Friedrich-Ebert-Schule in Schopfheim Werke aus vier verschiedenen Klassenstufen im Stapflehus ausstellen. Die jungen Künstler reichten Werke zu Themen wie „Fantasy-Jagdtrophäen“, „Mit Nadel und Garn zeichnen“, Karton-Kunst, CD-Radierungen und eben „Lightpainting“ oder auch „Lichtmalerei“ genannt ein.

Vier Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Ebert-Schule konnten die Jury mit ihren Lightpaintings voll überzeugen, so dass diese an der Landesausstellung im Frühjahr 2018 ausgestellt werden. In der Ausstellung im Stapflehus hätte wohl der ein oder andere Besucher gerne mehr über die Entstehung der schönen Lichtmalereien erfahren. Die jungen Künstler haben hierbei mit der Belichtungszeit der Kamera und verschiedenen Lichtquellen und Hilfsmitteln (LED-Band, Lichtschwert, Felge etc.) experimentiert.